Klausurorientierte Zusammenfassung
Unsupervised Learning

Quelle: temp_unsupervised/notes_unsupervisedlearning.pdf, 151 Seiten, Prof. Dr.-Ing. Mark Schutera, Stand 2026-05-06.

Ziel dieser Zusammenfassung
Das Skript wird klausurorientiert verdichtet: Definitionen, Formeln, Variablen, typische Rechenwege, Diagrammdeutung, algorithmische Annahmen, Failure Modes und moegliche Pruefungsfragen.

Inhaltsueberblick

  1. Grundidee: Lernen ohne Labels
  2. Feature Space, Distanz und Skalierung
  3. Centroid Clustering: K-Means
  4. Hierarchical Clustering
  5. Density-Based Clustering: DBSCAN, OPTICS, HDBSCAN
  6. Dimensionality Reduction: PCA, t-SNE, UMAP, ICA
  7. Autoencoder, Variational Inference und VAE
  8. Uncertainty Estimation und OOD
  9. Transfer Learning und Foundation Models
  10. Self-Supervised Learning
  11. Weak Supervision
  12. Reinforcement Learning Fundamentals
  13. Lerncheckliste, Klausurfragen, Abdeckung

1. Grundidee: Lernen ohne Labels

Unsupervised Learning beginnt dort, wo kein explizites Label vorhanden ist. Im Supervised Learning gibt es Datenpunkte x und ein Zielsignal; das Modell θ lernt eine Abbildung auf eine Vorhersage und nutzt den Fehler zum Optimieren:

θ(x) = ŷ ≈ ỹ θ ← θ - η ∇θL(ŷ, ỹ)
θ
Modellparameter.
x
Eingabe bzw. Datenpunkt.
beobachtetes Label, oft nur Naeherung an die wahre Zielgroesse.
Vorhersage des Modells.
η
Lernrate im Gradientenupdate.

Ohne Labels gibt es keinen direkten Fehler gegen ein Ziel. Stattdessen werden Muster aus der Datenstruktur selbst gewonnen. Der rote Faden des Skripts lautet:

SchrittFrageTypische Methoden
Pattern findenWelche Punkte sind aehnlich? Welche Gruppen gibt es?Distanzmetriken, K-Means, Hierarchical Clustering, DBSCAN
Pattern repraesentierenWelche Koordinaten tragen die eigentliche Information?PCA, t-SNE, UMAP, Autoencoder, VAE
Pattern nutzenWie wird ein gelernter Embedding-Raum wiederverwendet?Uncertainty, Transfer Learning, Self-Supervised Learning
Signal ersetzenWelche schwachen oder interaktiven Signale koennen Labels ersetzen?Weak Supervision, Reinforcement Learning
Pruefungsfalle: "Keine Labels" heisst nicht "keine Annahmen". Jede Metrik, Skalierung, Clusterdefinition und Latent-Space-Regularisierung baut Annahmen darueber ein, was als Muster zaehlt.

2. Feature Space, Distanz und Skalierung

2.1 Feature Space und Pattern

Ein Datenpunkt ist ein Vektor im Feature Space. Ein Feature entspricht einer Dimension, z. B. x(1) und x(2) in einem zweidimensionalen Scatterplot. Ohne Labels ist schon die Frage "gehoeren diese Punkte zusammen?" mehrdeutig: Je nach Distanz, Skalierung und Kontext kann man ein, zwei oder mehrere Muster sehen.

Ambiguitaet in unlabeled data: gleicher Punktbestand, unterschiedliche Clusterdeutung
Distanz und Kontext entscheiden Der gelbe Punkt kann: 1. Teil eines Clusters sein 2. ein eigenes Cluster bilden 3. als Rauschen gelten Unsupervised Learning formalisiert diese Entscheidung.

2.2 Eigenschaften einer Distanzmetrik

Eine Distanzfunktion d: X × X → ℝ≥0 muss vier Eigenschaften erfuellen:

EigenschaftFormelBedeutung
Nichtnegativitaetd(x,y) ≥ 0Abstaende sind nie negativ.
Identitaetd(x,y)=0 ⇔ x=yNur identische Punkte haben Abstand 0.
Symmetried(x,y)=d(y,x)Richtung spielt keine Rolle.
Dreiecksungleichungd(x,z)≤d(x,y)+d(y,z)Der direkte Weg ist nicht laenger als ein Umweg.

2.3 Wichtige Metriken

MetrikFormelWann sinnvoll?Pruefungsfalle
Euclidean Distance dE(x,y)=√∑i=1n(xi-yi)2 glatter, kontinuierlicher Raum; Dimensionen gleich skaliert und gleich wichtig. Skalen dominieren: Einkommen kann Alter komplett ueberdecken.
Manhattan Distance d1(x,y)=∑i=1n|xi-yi| Achsengebundene Bewegung, Pixel-/Grid-Raeume, robustere Summe ueber Dimensionen. Nicht fuer schraeg-lineare Geometrie verwechseln; sie misst Taxicab-Wege.
Cosine Similarity cos(x,y)=xTy/(||x||2||y||2) Richtung wichtiger als Betrag, z. B. Text-Embeddings, Profilvektoren. Ignoriert Intensitaet: kleine und grosse Vektoren gleicher Richtung wirken gleich.
Mahalanobis Distance dMah(x,y)=√((x-y)TΣ-1(x-y)) Korrelationen und unterschiedliche Varianzen der Features sollen beruecksichtigt werden. Nie unbedacht Σ-1 explizit invertieren; numerisch stabiler ist das Loesen eines linearen Systems.

Rechenmuster: A = (3,1), B = (6,8)

dE(A,B)=√((6-3)2+(8-1)2)=√(9+49)=√58≈7.62 d1(A,B)=|6-3|+|8-1|=3+7=10

Das Beispiel zeigt: Schon dieselben zwei Punkte haben unterschiedliche Abstaende, weil die Metriken verschiedene Annahmen ueber Bewegung und Aehnlichkeit treffen.

2.4 Normalisierung und Standardisierung

Skalierung ist kein kosmetischer Vorverarbeitungsschritt, sondern veraendert die Geometrie, in der Muster gesucht werden. Standardisierung setzt jedes Feature auf Mittelwert 0 und Standardabweichung 1:

zi=(xii)/σi
xi
urspruenglicher Wert eines Features.
μi
Mittelwert des Features.
σi
Standardabweichung des Features.
zi
standardisierter Wert in Einheiten von Standardabweichungen.
TransformationNutzenRisiko
Z-ScoreFeatures werden vergleichbar; gut fuer Distanzverfahren.Ausreisser beeinflussen Mittelwert und Standardabweichung.
Min-MaxWerte liegen in festem Bereich, z. B. [0,1].Sehr empfindlich gegen Extremwerte.
Robuste SkalierungNutzt Median/Quantile und reduziert Ausreissereinfluss.Interpretation veraendert sich; nicht blind anwenden.
Klausurmerksatz: Eine Distanzmetrik definiert, was "aehnlich" bedeutet. Normalisierung definiert, welche Features ueberhaupt fair mitreden duerfen.

3. Centroid Clustering: K-Means

3.1 Cluster, Partition und Zielfunktion

K-Means erzeugt eine harte Partition: Jeder Datenpunkt gehoert genau zu einem Cluster, kein Cluster ist leer, und Mitgliedschaft ist binaer. Ein Cluster Ck ist eine nichtleere Teilmenge der Datenpunkte.

Cj ∩ Ck = ∅ fuer j ≠ k k=1KCk = {x1,...,xn}

Die Zielfunktion ist die Inertia bzw. Within-Cluster Sum of Squares (WCSS):

J=∑k=1Kxi∈Ck||xik||22 μk = (1/|Ck|)∑xi∈Ckxi
K
vorgegebene Anzahl Cluster.
μk
Centroid des Clusters Ck, also der Mittelwert seiner Punkte.
J
Summe quadrierter Distanzen der Punkte zu ihren Centroids.

3.2 Algorithmus

SchrittOperationIntuition
InitialisierungWaehle K Start-Centroids.Start bestimmt, in welches lokale Optimum man laeuft.
Assignmentci←arg mink||xik||2Jeder Punkt geht zum naechsten Centroid.
Updateμk←(1/|Ck|)∑xiCentroid wandert zum Mittelwert seiner Punkte.
StoppAssignments aendern sich nicht mehr.Konvergenz, aber nicht zwingend globales Optimum.
K-Means-Idee: Assignment und Update
1. Assignment 2. Update Punkte werden zugeordnet. Centroids wandern zum Mittelwert.

3.3 Initialisierung, K-Auswahl und Bewertung

Mehrere Restarts: K-Means findet lokale Optima; mehrere Seeds reduzieren das Risiko schlechter Start-Centroids.
K-Means++: Start-Centroids werden weit auseinander gewaehlt; Punkte mit grossem Abstand zu vorhandenen Centroids haben hoehere Auswahlwahrscheinlichkeit.
Elbow Method: Waehle das K, ab dem zusaetzliche Cluster die Inertia nur noch wenig senken.
Silhouette: Bewertet pro Punkt, ob er naeher am eigenen Cluster als am naechsten Fremdcluster liegt.
s(i)=(b(i)-a(i))/max(a(i),b(i))
a(i)
mittlere Distanz von xi zu Punkten im eigenen Cluster.
b(i)
mittlere Distanz von xi zum naechsten anderen Cluster.
s(i)
Silhouette Score in [-1,1]; nahe 1 ist gut, nahe 0 unklar, negativ spricht fuer Fehlzuordnung.

Typische Rechenaufgabe

Gegeben x1=(1,1), x2=(3,1), x3=(8,7), Start-Centroids c1=(0,3), c2=(6,5). Die Assignment-Distanzen sind:

Punktd2(x,c1)d2(x,c2)Cluster
x1=(1,1)541C1
x2=(3,1)1325C1
x3=(8,7)808C2

Update: μ1'=((1,1)+(3,1))/2=(2,1), μ2'=(8,7). Die finale Inertia ist:

J=||(1,1)-(2,1)||2+||(3,1)-(2,1)||2+0=1+1=2
Pruefungsfalle: K=3 bei drei Punkten gibt trivial J=0. Das beweist kein "perfektes Muster", sondern nur Overfitting der Clusteranzahl.

3.4 Failure Modes

ProblemWarum K-Means scheitertAlternative
Nicht-konvexe Formen / RingeZuordnung laeuft ueber Distanz zum Mittelwert; ein Ring hat seinen Mittelwert im leeren Zentrum.DBSCAN, HDBSCAN, ggf. spektrale Methoden.
Elongierte ClusterEuclidean-to-centroid bevorzugt kugelfoermige Gruppen.Hierarchical single linkage, DBSCAN, PCA vorher pruefen.
Unterschiedliche Dichten/GroessenDichte und Groesse ziehen Centroids und Grenzen.HDBSCAN, robuste Skalierung, andere Features.
AusreisserDer Mittelwert ist ausreisserempfindlich.K-Medoids, DBSCAN-Rauschlabel, Ausreisseranalyse.

4. Hierarchical Clustering

4.1 Motivation und Dendrogramm

K-Means zwingt eine einzige Clusteranzahl K auf. Viele Daten haben aber Struktur auf mehreren Ebenen: grobe Gruppen, Untergruppen, noch feinere Muster. Hierarchical Clustering baut deshalb eine ganze Hierarchie von K=n bis K=1.

Ein Dendrogramm ist ein Binaerbaum: Blaetter sind Datenpunkte, innere Knoten sind Merges, und die Hoehe eines Merges ist die Distanz, bei der die Teilbaeume zusammengefuehrt wurden.

Dendrogramm lesen: horizontale Schnitte erzeugen flache Cluster
Hoehe Schnitt: K = 2 x1 x2 x3 x4 x5

Nur die Merge-Hoehe zaehlt. Blattnachbarschaft im gezeichneten Baum ist keine Distanzgarantie.

4.2 Agglomerativer Algorithmus

SchrittBeschreibung
1Starte mit n Singleton-Clustern Ci={xi}.
2Berechne paarweise Distanzmatrix D[i,j]=d(xi,xj).
3Merge die zwei naechsten aktiven Cluster.
4Aktualisiere Distanzen per Linkage-Kriterium L.
5Wiederhole, bis nur ein Cluster bleibt. Ergebnis: n-1 Merges.

Im Gegensatz zu K-Means gibt es keine zufaellige Initialisierung und keine Iterationskonvergenz. Bei Distanz-Ties kann die Merge-Reihenfolge aber von Tie-Breaking-Regeln abhaengen.

4.3 Linkage-Kriterien

LinkageFormel fuer Cluster A,BCharakterFailure Mode
Singlemina∈A,b∈Bd(a,b)Findet langgezogene Formen; entspricht Minimum-Spanning-Tree-Logik.Chaining: Brueckenpunkte verbinden Gruppen zu frueh.
Completemaxa∈A,b∈Bd(a,b)Bevorzugt kompakte Cluster.Kann langgezogene echte Cluster zerschneiden.
Averagemeana∈A,b∈Bd(a,b)Kompromiss zwischen Single und Complete.Immer noch sensitiv gegen globale Dichteunterschiede.
WardDWard(A,B)=nAnB/(nA+nB) ||μAB||2Minimiert Varianzzuwachs; K-Means-aehnlich.Erbt kugelfoermige/kompakte Bias.
Pruefungsfalle: Zahlen unterschiedlicher Linkages sind nicht direkt vergleichbar. Single liefert Distanzen, Ward liefert Varianzzuwachs.

4.4 K-Auswahl und Skalierung

Ein grosser Sprung zwischen zwei Merge-Hoehen ist das Dendrogramm-Analogon zum Elbow. Schneidet man horizontal in diesem Hoehenbereich, erhaelt man die natuerliche Clusteranzahl. Die Hauptkosten sind die Distanzmatrix mit O(n2) Speicher und der Merge-Prozess; bei n=50.000 sind paarweise 64-bit-Distanzen grob 9,3 GB.

Klausurmerksatz: Hierarchical Clustering gewinnt Multi-Skalen-Struktur, verliert aber Korrekturmoeglichkeit: Ein schlechter frueher Merge wird nicht spaeter wie bei K-Means neu zugeordnet.

5. Density-Based Clustering: DBSCAN, OPTICS, HDBSCAN

5.1 Idee

DBSCAN definiert Cluster nicht ueber Mittelwerte oder Linkage, sondern ueber lokale Dichte. Dadurch koennen nicht-konvexe Formen, Rauschen und Ausreisser behandelt werden, ohne K vorzugeben.

Nε(p)={q∈X : d(p,q)≤ε}
ε
Nachbarschaftsradius.
nmin
Mindestzahl von Punkten in der Nachbarschaft, inklusive Punkt selbst.
pc
Core point: |Nε(p)|≥nmin.
pb
Border point: kein Core point, aber in der Nachbarschaft eines Core points.
pn
Noise point: weder Core noch Border.
DBSCAN-Punkttypen
Core point: genug Nachbarn Border point: erreichbar von Core Noise: allein

5.2 Reachability und Algorithmus

Density reachability bedeutet: Von einem Core point aus kann ein anderer Punkt ueber eine Kette von Core-Nachbarschaften erreicht werden. Diese Beziehung ist fuer Border points nicht symmetrisch. Density connectivity macht daraus Cluster: Zwei Punkte gehoeren zum selben Cluster, wenn sie von einem gemeinsamen Core point aus erreichbar sind.

DBSCAN-AblaufKommentar
Unvisited Punkt waehlen und Nε berechnen.Eine Nachbarschaftsabfrage pro Punkt; naiv O(n2).
Wenn |N|<nmin, vorlaeufig Noise.Kann spaeter Border point werden, falls von Core erreicht.
Wenn Core point, neues Cluster starten.Alle erreichbaren Core-/Border-Punkte expandieren.
Expansion stoppt, wenn keine neuen Nachbarn dazukommen.K ergibt sich aus den Dichtekomponenten.

5.3 Hyperparameter

ParameterDaumenregelDiagnose
nminMeist nmin>d+1; in 2D oft 3 oder 4.Zu klein erzeugt zufaellige Dichte; zu gross macht alles Noise.
εk-Distance-Plot mit k=nmin-1; Elbow waehlen.Kein Elbow bedeutet: keine klare globale Dichteskala.
dk(1) ≤ dk(2) ≤ ... ≤ dk(n)

Der sortierte k-Distance-Plot zeigt den Uebergang von dichten Regionen zu Rauschen. Der Elbow ist ein sinnvoller Kandidat fuer ε.

5.4 Failure Modes und Erweiterungen

ProblemEffektAbhilfe
Varying densityEin globales ε ist fuer dichte Cluster zu gross und fuer sparse Cluster zu klein.OPTICS/HDBSCAN, Sensitivitaetssweep.
BridgingKetten von Core points verschmelzen eigentlich getrennte Cluster.ε senken oder nmin erhoehen; kostet Randpunkte.
High dimensionalityDistanzen konzentrieren sich, Nachbarschaften werden leer oder bedeutungslos.Dimensionsreduktion, Feature Engineering, geeignete Metrik.

OPTICS ersetzt die feste globale Dichteentscheidung durch einen Reachability-Plot ueber Dichteskalen. HDBSCAN nutzt lokale core distance und mutual reachability distance:

εc(xi) = min{r : |Nr(xi)| ≥ nmin} dmreach(xi,xj)=max{εc(xi), εc(xj), d(xi,xj)}

Damit werden Punkte in sparse Regionen kuenstlich weiter auseinandergezogen; stabile Cluster ueber mehrere Dichtestufen werden bevorzugt.

6. Dimensionality Reduction: PCA, t-SNE, UMAP, ICA

6.1 Warum Dimension reduzieren?

Hohe Dimensionen machen Distanzverfahren schlechter: Nachbarabstaende konzentrieren sich, Dichte verschwindet, und Rechenkosten steigen. Gleichzeitig sind viele Features redundant, korreliert oder verrauscht. Ziel ist eine Abbildung f:ℝd→ℝk mit k<d, die die signaltragenden Freiheitsgrade erhaelt.

dNN ∝ N-1/d

Bei vielen realen Daten ist die intrinsische Dimension viel kleiner als die ambient dimension. MNIST liegt formal in 784, variiert aber entlang deutlich weniger Formfaktoren.

6.2 Naive Varianzselektion

Man kann die Varianz jedes Originalfeatures berechnen und die Top-k Features behalten:

Var(x(j))=(1/n)∑i=1n(xi(j)-x̄(j))2

Das funktioniert nur, wenn die relevanten Richtungen bereits mit den Koordinatenachsen ausgerichtet sind. Wenn die Daten diagonal oder auf einer gekruemmten Mannigfaltigkeit liegen, verliert reine Feature-Auswahl viel Information.

6.3 PCA

Principal Component Analysis konstruiert neue orthogonale Achsen maximaler Varianz. Bei zentrierten Daten X∈ℝn×d ist die Kovarianzmatrix:

S=(1/n)XTX

PCA loest das Eigenwertproblem:

S wjjwj Z=XWk,   X̂=ZWkT ExplainedVarianceRatiojj/∑lλl
wj
Eigenvektor bzw. Principal Component.
λj
Eigenwert; Varianz entlang der Komponente.
Z
niedrigdimensionale Projektion.
Rekonstruktion aus der Projektion.
PCA: neue Achse entlang maximaler Varianz
PC1 PCA minimiert Rekonstruktionsfehler, wenn auf die Top-k-Komponenten projiziert wird. Vorher zentrieren; bei unterschiedlichen Skalen standardisieren.

Im Skriptbeispiel erklaert die erste Komponente etwa 95% der Varianz. Die Rekonstruktionsfehler zeigen den Vorteil: Naive Feature-Selektion kommt auf Fehler 58 bzw. 47,33; PCA auf ca. 5,38.

Pruefungsfalle: PCA findet unkorrelierte lineare Komponenten, nicht zwingend unabhaengige Ursachen. ICA geht staerker auf statistische Unabhaengigkeit, typischerweise ueber Nicht-Gaussianitaet.

6.4 t-SNE, UMAP und ICA

MethodeZielTypische NutzungNicht tun
PCA/SVDLineare Projektion, globale Varianz, Rekonstruktion.Preprocessing, Rauschreduktion, Visualisierung, Clustering-Vorstufe.Nicht erwarten, dass gekruemmte Mannigfaltigkeiten entfaltet werden.
t-SNELokale Nachbarschaften in 2D/3D sichtbar machen; Student-t-Kernel reduziert Crowding.Explorative Visualisierung.Clusterabstaende, Clusterflaechen und globale Geometrie interpretieren.
UMAPLokale Struktur mit mehr globaler Anordnung als t-SNE erhalten.Visualisierung grosser Daten, Nachbarschaftserkundung.Blind als Downstream-Features verwenden.
ICAStatistisch unabhaengige Quellen finden.Signaltrennung, wenn lineare Mischungen unabhaengiger Quellen plausibel sind.Mit PCA gleichsetzen: unkorreliert ist nicht unabhaengig.
Klausurmerksatz: Fuer Downstream-Learning PCA/SVD nutzen; t-SNE/UMAP sind prima Visualisierungen, aber ihre 2D-Embeddings sind keine stabile Grundlage fuer Klassifikatoren.

7. Autoencoder, Variational Inference und VAE

7.1 Autoencoder

Ein Autoencoder lernt eine nichtlineare Kompression und Rekonstruktion ohne Labels. Der Encoder bildet x auf eine latente Repraesentation z ab; der Decoder rekonstruiert daraus .

z=θE(x) x̂=θD(z)=θDE(x)) LR=||x-x̂||2

Der Bottleneck zwingt das Modell, nur die rekonstruktionsrelevanten Faktoren zu behalten. Ein linearer Autoencoder mit MSE rekonstruiert im Kern denselben Subraum wie PCA; nichtlineare Autoencoder koennen gekruemmte Strukturen erfassen.

Autoencoder vs. VAE
Input x Code z Output x-hat EncoderDecoder Input x mu, sigmaq(z|x) Output x-hat VAE: sample z aus q(z|x),regularisiere gegen p(z)

7.2 VAE: probabilistischer Latent Space

Ein plain Autoencoder kann gute Rekonstruktionen liefern, aber sein Latent Space ist oft unorganisiert: Leere Regionen decodieren zu Unsinn, und verschiedene Modelle nutzen unterschiedliche Code-Konventionen. Der VAE ersetzt den Punktcode durch eine Verteilung:

qφ(z|x)=N(μ(x), diag(σ2(x))) p(z)=N(0,I) z=μ+σ⊙ε, ε∼N(0,I)

Die Trainingsidee ist der Evidence Lower Bound (ELBO):

log pθ(x) ≥ Eqφ(z|x)[log pθ(x|z)] - KL(qφ(z|x)||p(z)) L = LR + β LKL

Die Rekonstruktion zwingt z, Information ueber x zu behalten. Der KL-Term zwingt den Latent Space in die Naehe eines gemeinsamen Priors, damit Sampling und Interpolation plausibel werden.

7.3 Gaussian-KL und Reparameterisation Trick

Fuer einen diagonal-gaussian Encoder gegen N(0,I) lautet der KL-Term pro Dimension:

LKL(j) = (1/2)(μj2 + σj2 - log σj2 - 1) LKL=∑j=1kLKL(j)

Der Reparameterisation Trick trennt Zufall von Parametern: Zufall kommt aus ε, waehrend Gradienten durch μ und σ fliessen koennen.

SymptomDiagnoseGegenmassnahme
LKL≈0, Rekonstruktionen sind Mittelwert/blurred.Posterior collapse: Encoder ignoriert x.β senken oder KL warm-up/annealing.
LR niedrig, LKL sehr hoch.Encoder memorisiert und bypassed Prior.β erhoehen, Kapazitaet pruefen.
Moderate KL, gute Rekonstruktion, glatte Interpolation.Gesunder Latent Space.Active units und OOD-Verhalten pruefen.
Klausurmerksatz: Ein VAE ist nicht nur ein Autoencoder mit Rauschen. Entscheidend ist der Tradeoff zwischen Rekonstruktion und KL-Regularisierung gegen einen priorisierten, samplbaren Latent Space.

8. Uncertainty Estimation und Out-of-Distribution Detection

Ein Modell kann sehr sicher falsch liegen. Softmax-Werte sind normalisierte Scores innerhalb bekannter Klassen; sie sind keine absolute Korrektheitswahrscheinlichkeit. OOD-Inputs und adversariale Perturbationen koennen hohe Softmax-Confidence erzeugen.

BegriffBedeutungReduzierbar?
Aleatoric uncertaintyIrreduzibles Datenrauschen, Mehrdeutigkeit der Welt.Nein, hoechstens modellieren.
Epistemic uncertaintyModellignoranz: das Modell weiss fuer diesen Bereich zu wenig.Ja, durch bessere/mehr Daten.
MethodeIdeeGrenze
Calibration / ECEVergleiche angegebene Confidence mit empirischer Accuracy in Bins.Kalibriert meist nur auf der Fit-Verteilung; OOD bleibt offen.
Histogram binningMappt Confidence-Bins auf beobachtete Accuracy.Transferiert schlecht auf neue Verteilungen.
Confidence headExtra Kopf sagt voraus, ob Hauptmodell wahrscheinlich korrekt ist.Braucht saubere Trainingssignale/Outlier Exposure.
MC DropoutDropout bei Inferenz mehrfach aktivieren; Varianz als epistemisches Signal.Unsichtbar fuer manche OOD-Inputs, wenn Feature-Geometrie taeuscht.
One-class VAEReconstruction error und Latent-Geometrie als Familiarity-Score.Scheitert, wenn unbekannte Inputs geometrisch wie bekannte wirken.

Operational Design Domain (ODD) bezeichnet den Bereich, fuer den ein System gebaut und trainiert wurde. Data drift verschiebt die Eingabestatistik; model drift entkoppelt Confidence von tatsaechlicher Accuracy.

Pruefungsfalle: Ein OOD-Detektor ist nur so gut wie sein Domain-Begriff. Ein geometrischer Detektor erkennt keine semantische Neuheit, wenn sie geometrisch im bekannten Raum liegt.

9. Transfer Learning und Foundation Models

Transfer Learning trennt den teuren Encoder/Backbone von einem billigen Task Head. Der Backbone wird auf breiten Daten vortrainiert und auf neue Aufgaben wiederverwendet.

StrategieWann?Tradeoff
Frozen backbone + linear probeWenig Labels, Zielverteilung nahe am Pretraining.Sehr billig; begrenzte Anpassung.
Few-shot / nearest centroidKlassen sind im Embedding schon getrennt.Cosine similarity auf normalisierten Embeddings oft ausreichend.
Fine-tuningMehr Labels oder groessere Domainverschiebung.Bessere Anpassung, aber teurer und Overfitting-Gefahr.
LoRA / AdapterGrosse Modelle effizient anpassen.Nur kleine Low-Rank-Korrekturen werden trainiert.
Zero-shot / CLIP-artigKeine Zielklassenbeispiele, aber Semantik/Prompts vorhanden.Bridge zwischen Modalitaeten muss Source/Target gut abdecken.

Class centroids dienen als Anker im Embedding: Man mittelt Beispiele einer Klasse zu einem Prototypen und klassifiziert neue Punkte ueber naechsten Prototypen. Bei CLIP treffen Bild- und Textencoder in einem gemeinsamen Raum zusammen; die contrastive loss macht passende Bild-Text-Paare aehnlich und unpassende verschieden.

Klausurmerksatz: Der Wert des Pretrainings steckt im Backbone, nicht im alten Classification Head. Beim Transfer wird der alte Head fast immer verworfen.

10. Self-Supervised Learning

Self-Supervised Learning gewinnt Labels aus der Datenstruktur selbst. Das Pretext Task ist nur das Geruest; das eigentliche Produkt ist die Repraesentation, die auf Downstream-Tasks transferiert.

FamilieSignalBeispielFailure Mode
Handcrafted pretextRotation, Patch-Reihenfolge, Colorization.Bildrotation vorhersagen.Task kann zu einfach sein und Shortcuts lernen.
Contrastive learningVerschiedene Views desselben Inputs nah, andere Inputs fern.SimCLR-artige Augmentationen.Falsche Augmentationen machen relevante Features invariant.
Masked predictionVerdeckte Teile rekonstruieren.BERT maskierte Tokens, MAE maskierte Patches.Einzelne Masken koennen trivial aus Kontext erraten werden; Span masking ist schwerer.
Next-token predictionNaechstes Token aus Prefix vorhersagen.Decoder-only Sprachmodelle.Trainingssignal ist lokal, emergente Faehigkeiten kommen durch Skalierung und Datenbreite.
Latent predictionStudent sagt Teacher-Features statt Rohpixel voraus.JEPA, DINO-aehnliche Teacher-Student-Rezepte.Stabiler Teacher noetig; sonst kollabiert das Ziel.

Architektur folgt dem Downstream-Regime: Encoder-only fuer Understanding, Decoder-only fuer Generation, Encoder-Decoder fuer beides mit hoeherem Rechenaufwand.

11. Weak Supervision

Weak Supervision akzeptiert, dass Labels random variables sind: ist eine verrauschte Messung einer nie direkt beobachteten Wahrheit y. Statt perfekte Labels teuer zu sammeln, kombiniert man schwache Quellen.

QuelleStaerkeRisiko
Heuristische RegelnBillig, interpretierbar, guter Baseline-Floor.Geringe Coverage, Autor-Bias.
Crowd LabelsSkalierbar und flexibel.Inter-Annotator-Disagreement.
Sensoren/ProxiesAutomatisch, nah an realen Signalen.Korrelation kann bei Distribution Shift brechen.
LLM-as-a-Judge / Reward ModelNutzt verifier-generator gap; Urteilen ist oft leichter als Generieren.Kalibrierungs- und Stilbias des Judge-Modells.
Generator / TeacherSoftmax/Soft labels enthalten mehr Struktur als One-hot.Teacher-Fehler werden destilliert.

Snorkel-artige Pipeline: Engineers schreiben Labelling Functions, ein Label Model lernt deren Genauigkeiten und Korrelationen aus Votes/Abstentions, erzeugt Soft Labels, und ein End Model trainiert mit vollem Zugriff auf die Inputs auf diesen probabilistischen Targets.

Klausurmerksatz: Das Label Model sieht nur Votes, nicht die Inputs. Das End Model sieht Inputs, nicht die Regeln. Deshalb kann es ueber die Regeln hinaus generalisieren.

12. Reinforcement Learning Fundamentals

Reinforcement Learning ersetzt per-example Labels durch einen skalaren Reward, der von Aktionssequenzen abhaengt. Das Kernproblem ist Credit Assignment: Welche fruehere Aktion war fuer spaeteren Reward verantwortlich?

12.1 Markov Decision Process

Ein MDP besteht aus Zustand s, Aktion a, Uebergang P(s'|s,a), Reward r(s,a) und Discount γ∈[0,1). Die Markov-Eigenschaft sagt: Der naechste Zustand haengt nur von aktuellem Zustand und aktueller Aktion ab.

Gt=∑k=0γkrt+k+1 Vπ(s)=Eπ[r(s,a)+γVπ(s')] Q(s,a)←Q(s,a)+α[r+\gamma;maxa'Q(s',a')-Q(s,a)]
Gt
discounted return ab Zeitpunkt t.
π
Policy, also Verhaltensregel von Zuständen zu Aktionen.
V
State value: erwarteter Return aus Zustand s.
Q
Action value: erwarteter Return fuer Aktion a in Zustand s.

12.2 Value-Based vs Policy-Based

AnsatzWas wird gelernt?StabilisierungPruefungsrelevant
Q-LearningAction values; Policy daraus greedy oder ε-greedy.Tabular stabil; off-policy.Bootstrapping gegen naechsten Wert.
DQNNeuronales Netz approximiert Qθ(s,a).Replay Buffer gegen Korrelation; Target Network gegen bewegliches Ziel.Ein Update aendert viele State-Action-Werte zugleich.
Policy GradientStochastische Policy πθ(a|s) direkt.On-policy; Daten muessen zur aktuellen Policy passen.Ermoeglicht kontinuierliche Aktionsraeume.
PPOPolicy update mit begrenztem Ratio-Schritt.Clipping von rt(θ)=πθ(a|s)/πold(a|s), oft etwa [0.8,1.2].Stabilitaet vs. Sample Efficiency.

Exploration ist notwendig, weil der Agent sonst nie Daten ueber unbekannte gute Aktionen sammelt. Praktische Standardhebel sind ε-greedy, stochastische Policies und Entropy Bonuses.

Pruefungsfalle: Off-policy heisst nicht "ohne Policy". Es heisst, dass aus Daten gelernt werden kann, die unter einer anderen Behaviour Policy gesammelt wurden.

13. Lerncheckliste

Kann ich ...?Relevant fuer
erklaeren, warum Distanzwahl und Skalierung die Musterdefinition veraendern?Similarity, K-Means, DBSCAN
Euclidean, Manhattan, Cosine und Mahalanobis berechnen und interpretieren?Rechenaufgaben
eine K-Means-Iteration mit Assignment, Update und Inertia durchrechnen?K-Means
Elbow und Silhouette unterscheiden?K-Auswahl
Dendrogramme lesen und Linkage-Kriterien vergleichen?Hierarchical Clustering
Core, Border und Noise points in DBSCAN klassifizieren?DBSCAN
erklaeren, warum DBSCAN bei varying density und high dimensionality scheitert?Failure Modes
PCA aus Zentrierung, Kovarianzmatrix, Eigenvektoren und explained variance herleiten?Dimensionality Reduction
t-SNE/UMAP korrekt als Visualisierung und nicht als Downstream-Feature verstehen?Visualisierung
Autoencoder, VAE, ELBO, KL-Term und Reparameterisation Trick erklaeren?Variational Inference
posterior collapse und KL warm-up diagnostizieren?VAE Training
softmax confidence, calibration, MC Dropout und VAE-OOD vergleichen?Uncertainty
Backbone, Head, linear probe, fine-tuning, LoRA und zero-shot unterscheiden?Transfer Learning
Pretext, contrastive, masked und next-token prediction einordnen?Self-Supervised Learning
Snorkel/Weak Supervision mit labelling functions, label model und soft labels erklaeren?Weak Supervision
MDP, Bellman-Gleichung, Q-Learning, DQN, Policy Gradient und PPO abgrenzen?Reinforcement Learning

14. Moegliche Klausurfragen

  1. Warum ist Unsupervised Learning ohne Labels trotzdem nicht objektiv? Diskutieren Sie Distanzmetriken und Skalierung.
  2. Berechnen Sie fuer zwei Punkte Euclidean, Manhattan, Cosine und Mahalanobis Distance und interpretieren Sie die Unterschiede.
  3. Fuehren Sie eine K-Means-Iteration durch und berechnen Sie die Inertia.
  4. Warum konvergiert K-Means, aber nicht notwendigerweise zum globalen Optimum?
  5. Vergleichen Sie Elbow Method und Silhouette Score.
  6. Lesen Sie aus einem Dendrogramm bei gegebenem Cut die Cluster ab und erklaeren Sie die Merge-Hoehen.
  7. Vergleichen Sie single, complete, average und Ward linkage inklusive Failure Modes.
  8. Klassifizieren Sie Punkte in DBSCAN als pc, pb oder pn.
  9. Wie waehlt man ε ueber den k-Distance-Plot? Was bedeutet kein sichtbarer Elbow?
  10. Warum ist high dimensionality fuer DBSCAN besonders kritisch?
  11. Leiten Sie PCA ueber die Kovarianzmatrix her und erklaeren Sie explained variance.
  12. Warum sollte t-SNE nicht als Feature-Transformation fuer einen Klassifikator genutzt werden?
  13. Erklaeren Sie den Unterschied zwischen Autoencoder und VAE.
  14. Berechnen Sie den Gaussian-KL-Term fuer gegebene μ und σ.
  15. Was ist posterior collapse und wie hilft KL annealing?
  16. Warum ist softmax confidence kein OOD-Sicherheitsnachweis?
  17. Wann nutzen Sie frozen backbone, linear probe, fine-tuning oder LoRA?
  18. Was ist der gemeinsame Kern von masked-token prediction, masked-patch prediction und next-token prediction?
  19. Wie kombiniert ein Snorkel-artiges Label Model mehrere labelling functions?
  20. Erklaeren Sie Bellman recursion und den Unterschied zwischen Q-Learning, DQN und PPO.

15. Druckhinweis

16. Abdeckungstabelle

Folie/KapitelInhaltIn Zusammenfassung enthalten?Wo behandelt?
Seiten 1-12Titel, Lizenz, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, LernphilosophieJa, soweit fachlich relevantHeader, Abschnitt 1
Seiten 13-26Similarity and Distance, Feature Space, Metriken, Skalierung, UebungenJaAbschnitt 2
Seiten 27-40Centroid Clustering, K-Means, Inertia, K-Auswahl, Silhouette, Failure ModesJaAbschnitt 3
Seiten 41-58Hierarchical Clustering, Dendrogramm, Linkage, Ward, Chaining, SkalierungJaAbschnitt 4
Seiten 59-74Density-Based Clustering, DBSCAN, Parameterwahl, OPTICS, HDBSCAN, Curse of DimensionalityJaAbschnitt 5
Seiten 75-76Teiltrenner Representing PatternJa, strukturellAbschnitt 6 Einleitung
Seiten 77-96Dimensionality Reduction, PCA, SVD, t-SNE, UMAP, ICA, MNIST-BeispielJaAbschnitt 6
Seiten 97-120Variational Inference, Autoencoder, VAE, ELBO, KL, Reparameterisation, Varianten, TrainingJaAbschnitt 7
Seiten 121-124Uncertainty Estimation, Calibration, MC Dropout, Confidence Head, OOD, DriftJaAbschnitt 8
Seiten 125-126Teiltrenner Distilling PatternJa, strukturellAbschnitt 9 Einleitung
Seiten 127-130Transfer Learning, Backbone, Probes, zero-/few-shot, CLIP, LoRAJaAbschnitt 9
Seiten 131-136Self-Supervised Learning, Pretext, Contrastive, Masked/Next-token Prediction, JEPA/DINOJaAbschnitt 10
Seiten 137-140Weak Supervision, Labelling Functions, Judges, Distillation, Snorkel, Soft LabelsJaAbschnitt 11
Seiten 141-142Teiltrenner Interaction PatternJa, strukturellAbschnitt 12 Einleitung
Seiten 143-148Reinforcement Learning Fundamentals, MDP, Bellman, Q-Learning, DQN, PPO, ExplorationJaAbschnitt 12
Seiten 149-151IndexJa, inhaltlich ueber Begriffe integriertAlle Abschnitte, Checkliste